#18 - Burnout, Depressionen & Medikamente Teil I

Heute geht es um ein brisantes Thema, an dem so gut wie kein Burnout-Betroffener vorbeikommt: Depressionen und Medikamente bei Burnout.

 

Ein großes Thema, denn die Ursachen, Erscheinungsformen und die Behandlungen von Depressionen und Burnout sind weitläufig und vielfältig und hinterlassen bei Betroffenen leider oft ein großes Fragezeichen.

 

Drei Erfahrungsberichte, die unterschiedlicher nicht sein könnten und einen kritischen (Über-) Blick zum medikamentösen Behandlungsansatz bei Burnout und Depressionen, findest Du in diesem Artikel.

 

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"Hola liebe Suzy,

 

Ich habe einige deiner Folgen über Burnout gehört und viel Wertvolles daraus mitnehmen können.

 

Mich würde interessieren, wie es sich mit dem Thema Depression und Burnout so verhält.

 

Nachdem ich letztes Jahr durch ein Burnout für 9 Monate ausgefallen bin, geht es mir inzwischen (nach einem Jahr) wieder recht gut. Ich habe den Job gewechselt und habe dort ein gutes Arbeitsklima und kaum Stress. Das hilft natürlich ungemein. Ich werde immer noch ziemlich schnell müde, kann aber einigermaßen gut damit umgehen.

 

Was mir mehr Sorge bereitet: Ich hatte eine Phase 'nach' dem Burnout, wo ich Angst- und Panikattacken hatte. Mein Psychiater hat mir Medikamente verschieben und das hat auch geholfen.

 

Nun muss ich es noch schaffen, die Angst vor der Angst aus meinem Kopf zu kriegen, aber auch das ist einiges besser geworden und ich versuche die Medikamente zu reduzieren. Denn: Ich habe Depressionen und nehme seit ein paar Tagen auch hierfür Medikamente. Ich habe ganz sanft damit angefangen und werde allenfalls auch nicht bis zu der Dosis hochfahren, die mir mein Psychiater empfohlen hat. Ich habe sehr großen Respekt vor diesem Zeugs!!!!

 

Depression, während eines Burnouts oder auf dem Weg der Genesung - ist das ein typisches Phänomen? Und: Mein Psychiater sagte mir, dass eine Depression immer wieder weg geht, meistens im Zeitraum von einem

 

Jahr. Mit Medikamenten würde ich diese Zeit besser durchstehen können.

 

Hast du mit deinen Klienten Erfahrungen gemacht, die mir zu diesem Thema weiterhelfen? Gibt es allenfalls einen Podcast dazu?

 

Herzliche Grüße aus der Schweiz,

 

Eva"

 

Depressionen sind eine sehr ernste Angelegenheit und immer individuell zu betrachten.

 

Deshalb soll es hier noch nicht unbedingt um deren Heilung gehen, sondern zuerst einmal um das Thema „Psychopharmaka“, welches wirklich häufig im selben Atemzug mit Depressionen und Burnout genannt wird, und Betroffenen auf ihrem Weg leider schon ganz am Anfang begegnet.

 

Ich habe Dir Geschichten und Statistiken mitgebracht, die Dich erstaunen und vielleicht auch etwas schockieren werden!

 

Heute jedoch werde ich zuerst meine persönliche Erfahrung über den Einsatz von Medikamenten anhand zweier Beispiele aus meiner Praxis mit Dir teilen, nämlich der Geschichte von Karla und der Geschichte von Andrea, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

 

Im vorangegangenen Artikel „Burnout – Der Rückfall“ habe ich über sogenannte "Rückfälle" gesprochen und darüber, warum diese sich genauso, also über Ängste und Panikattacken, äußern können.

 

Warum bei Burnout neben vielen anderen körperlichen Symptomen auch Panikattacken und Ängste bzw. diese innere Unruhe eigentlich entstehen, erfährst Du in meinem Artikel „Warum Körper und Geist bei Burnout so vielfältige Symptome entwickeln & 3 Tipps, wie Du sie wirklich beseitigst!" Dieser Artikel, zusammen mit dem „Burnout – Der Rückfall“- Artikel, dienen sozusagen als Grundlage für meinen heutigen Text. ;-)

 

Eva schreibt also: "Ich habe Depressionen und nehme seit ein paar Tagen auch hierfür Medikamente. Ich habe ganz sanft damit angefangen und werde allenfalls auch nicht bis zu der Dosis hochfahren, die mir mein Psychiater empfohlen hat. Ich habe sehr großen Respekt vor diesem Zeugs!"

 

Ich sage: Zu Recht!

 

... denn Psychopharmaka werden heutzutage viel zu schnell und teilweise auch unwissend eingesetzt. Von dem, was ich im Laufe meiner Zeit als Coach erlebt habe, waren die meisten Verordnungen überhaupt nicht angebracht!

 

Bevor ich aber dazu komme, warum das so ist, und warum ich persönlich das wirklich fatal finde, möchte ich Dir von Karla erzählen. Denn manchmal können Psychopharmaka tatsächlich Leben retten oder erleichtern. Bei Menschen im Schock oder mit Suizidgedanken etwa, oder wenn der eigene Körper ein bestimmtes Hormon nicht selber herstellen kann.

 

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Wenn Psychopharmaka wirklich notwendig sind - Karlas Geschichte

 

Karlas psychische Probleme begannen früh. Im Alter von 14 Jahren fand sie sich das erste Mal in einer Psychiatrischen Klinik wieder. Es ging ihr hundeelend, damals wäre sie bereit gewesen, das Zeitliche zu segnen, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

 

Alles kam ihr sinnlos vor, sie war irgendwas zwischen traurig, gleichgültig und ängstlich und zog – gefühlt – eine dicke, graue Wolke hinter sich her, die so schwer wog, dass sie morgens nicht einmal aufzustehen vermochte. Dieses blöde Ding schob sich in ihre Sicht auf ihr Leben, und so sah sie weder ein „Morgen“ noch eine Zukunft für sich kommen. Sie war gefangen. Sie steckte fest. Und niemand, wirklich NIEMAND konnte durch diese Wolke zu ihr durchdringen.

 

Das war nicht das erste Mal so und: es war auch nicht immer so.

 

Karla wirkte manchmal, als ob zwei völlig unterschiedliche Gesichter in ihr schlummerten.

 

Denn normalerweise war sie ein sehr offenherziges, weiches, liebevolles Mädchen, welches vor Energie und Lebenslust nur so sprühte. Nie gab es Probleme mit Mitschülern, dem kleinen Bruder oder ähnliches... und selbst in schweren Zeiten wirkte sie leichtfüßig, fast schon ein bisschen zu gut gelaunt und leichtfüßig... bis plötzlich wieder die dunkle Wolke kam, und alles hinter einem grauen Schleier verschwinden ließ.

 

 


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Mehr dazu...



Sie bekam Psychopharmaka verschrieben, die sie artig einnahm, und rasch ging es ihr besser.

 

Die Eltern waren erleichtert. Karla war erleichtert.

 

Einige Zeit später beschloss Karla, inzwischen war sie fast 16 Jahre alt – die Medikamente abzusetzen. Sie ist auch heute noch ein kluges Mädchen. Und das kluge Mädchen wusste mit 16 schon, dass es nicht gesund sein kann, ein Leben lang "Chemie-Pillen", wie sie es nannte, einzunehmen.

 

Karla wollte ihr eigener Herr sein, und nicht immer irgendeine Substanz brauchen, um klarzukommen, "wie ein Junkie", sagte sie einmal zu mir.

 

Sie setzte alles ab. Und zu ihrer Freude passierte: Nichts. Ganze fünf Monate lang.

 

Dann schob sich die Wolke aus einem Hinterhalt zurück in ihre klare Sicht. "Als hätte sie nur gelauert und darauf gewartet, zurück zu kommen.", sagte sie.

 

Karla ist heute fast 40. Und hat im Laufe ihres Lebens unzählige Male genau das getan: Medikation angesetzt, abgesetzt, angesetzt, abgesetzt...

 

Sie war nicht davon losgekommen. Und ein Blick auf die Verordnung erklärte mir auch, wieso: Karla bekam kein Medikament wie die, um die es in dieser Folge gehen soll. Karla bekam Lithium.

 

Lithium ist ein Botenstoff, den unser Körper normalerweise selbst produziert. Vereinfacht gesagt hilft Lithium unserem Körper und Geist dabei, konstant zu bleiben. Fehlt er, so kippt unsere Stimmung nach einiger Zeit massiv hin und her. Die Seele, unser Innerstes fährt ohne ihn Achterbahn. So, wie bei Karla.

 

Wenn der eigene Körper z.B. kein Lithium produziert, ist das in etwa vergleichbar mit einem Diabetiker, dessen Körper kein Insulin produzieren kann. Das Hormon oder der Botenstoff müssen von außen zugeführt werden. Hier hilft keine Therapie, denn der Grund für den Mangel ist nicht, dass die "Botenstoffvorräte" aufgebraucht sind oder dass aufgrund der Belastung zu viele Stresshormone ausgeschüttet werden.

 

Die Ursache findet sich nicht in dem Verhalten, der Lebensweise oder alten Traumata von Karla, die sie bearbeiten könnte. Karla fehlt etwas von Natur aus, und zwar schon immer.

 

Sie hat deshalb das, was wir als "Bipolare Störung" bezeichnen. Ein ständiges Kippen zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt sein.

 

Karla ist eines der wenigen Beispiele, bei denen die Behandlung mit Psychopharmaka angezeigt, hilfreich und absolut notwendig ist!

 

Im Burnout-Kontext jedoch sind Fälle wie der von Karla selten und aus der Gabe von Psychopharmaka entstehen hier leider sehr oft viel mehr Probleme als Lösungen!

 

Liebe Eva, Du schreibst "Mein Psychiater hat mir Medikamente verschieben und das hat auch geholfen."

 

Das freut mich natürlich für Dich! Allgemein kann man schon sagen: Psychopharmaka tun in der Regel immer erst einmal das, was sie sollen: sie schlagen an:

 

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Meist werden sie für zwei Zwecke eingesetzt: entweder, um Dich zu "pushen", wenn Du zu denen gehörst, bei denen sich die Depression durch Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit äußert, oder um Dich "runterzubringen", wenn Deine Depression sich durch Unruhe, gesteigerte Aktivität, Grübeln und Schlaflosigkeit bemerkbar macht.

 

Es gibt unzählige Präparate mit unzähligen Wirkstoffen und Wirkungsweisen auf dem Markt, die meisten von ihnen sorgen entweder dafür, dass bestimmte Botenstoffe ersetzt werden, wenn sie denn fehlen, und dadurch Beschwerden verursachen wie bei Karla – dies ist jedoch eher selten der Fall - , oder dass bestimmte Botenstoffe nicht mehr aufgenommen werden, oder – die andere Richtung – dass sie vermehrt aufgenommen werden.

 

Botenstoffe steuern alles in Deinem Körper – Deine Emotionen, Deinen Schlaf usw. und einige von ihnen sind Dir sicher auch bekannt: Serotonin, Adrenalin oder Cortisol wären die geläufigsten Beispiele.

 

Du hast wahrscheinlich schon die Artikel "6 dreiste Tipps, wie Du besser durch den (stressigen) Arbeitsalltag kommst" und "Warum Körper und Geist bei Burnout so vielfältige Symptome entwickeln & 3 Tipps, wie Du sie wirklich beseitigst" gelesen, und weißt noch etwas mehr: nämlich, dass es auch andersherum Deine Gefühle und Gedanken sind, die unter anderem darüber entscheiden, was wann in welcher Konzentration ausgeschüttet wird.

 

Hast Du Angst und Stress, vielleicht sogar dauerhaft, sind z. B. Adrenalin und Cortisol gefragt! Diese schärfen Deine Sinne, senken die Schmerzwahrnehmung und vieles mehr, damit Du Dich dem Stress oder der Herausforderung mutig stellen kannst. Das ist übrigens auch der Grund, warum so viele ihr Burnout erst so spät bemerken.

 

Hast Du viel Stress oder bist Du Dir Deines Stresses nicht bewusst, ist es nicht ungewöhnlich, dass Du Aktivitäten, die eigentlich helfen würden diese Stress-Botenstoffe, die Deine Leistungsfähigkeit kurzfristig steigern sollen, wieder abzubauen nachdem der Stress vorbei ist – nach Feierabend zum Beispiel – nicht nachgehst, und Dein System weiter im Alarmzustand bleibt. Naja, und in diesem Alarmzustand schläft es sich z. B. verdammt schlecht – Adrenalin und Cortisol sei Dank!

 

Jemand, der Dir Psychopharmaka verschreibt, geht also davon aus, dass Deine Probleme entstehen, weil Dein Körper diese Botenstoffe nicht produziert (wie bei Karla), zu viel produziert, sie nicht aufnimmt oder zu gut aufnimmt, und dass die Medikamente dies regulieren werden, indem sie in Deinen empfindlichen Botenstoffhaushalt eingreifen, damit Du schnell wieder "einsatzfähig" bist.

 

Und da sind wir auch schon beim ersten Knackpunkt angekommen: die schnelle Einsatzfähigkeit.

 

"Liebe Suzy,

 

gerne schicke ich Dir nochmal einen Rückblick auf meine Situation zu Beginn meines Burnouts:

 

Ich habe lange gebraucht um mir einzugestehen, dass es so nicht weitergehen kann, weil ich hohe Erwartungen an mich selbst hatte und nicht versagen wollte.

 

Ich ging also zu meiner Hausärztin, brach dort in Tränen aus und sagte: "Ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr...!" Sie schrieb mich krank mit der Bedingung, eine Psychotherapie aufzunehmen. Das tat ich einmal wöchentlich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, kam ich etwas zur Ruhe und fühlte mich verstanden, hatte aber trotzdem ein schlechtes Gewissen, dass ich krankgeschrieben bin.

 

Nach ca. 6 Wochen bekam ich einen Anruf von der Krankenkasse mit der Nachfrage, wie es jetzt weitergehen soll bei mir und ob ich jetzt länger krankgeschrieben bin.

 

Man zitierte mich in die Geschäftsstelle der Kasse. Die Mitarbeiterin dort war ablehnend und unfreundlich und wies mich darauf hin, dass ihr keine Krankschreibung von einem Facharzt vorliegt, dass ich das bitte unverzüglich nachholen solle und dass ich dort bestimmt Tabletten verschrieben bekommen würde und dann wird schon alles wieder gut. Sie hätte schon einmal eine Kundin gehabt, die auch unter Burnout und Depressionen litt. Ich solle eben mal etwas mehr an die frische Luft gehen und mir ein Hobby suchen, fotografieren zum Beispiel. Irgendwann müsse ich ja auch mal wieder arbeiten gehen, mahnte sie mich.

 

Ich ging also zum Psychiater, dieser hörte sich geduldig meine Situation an, bestätigte mich, indem er die begleitende ambulante Psychotherapie guthieß und verschrieb mir ganz selbstverständlich und abgeklärt Psychopharmaka. Einmal eines mit Escitalopram zum täglich einnehmen und zusätzlich ein Benzodiazepin „für die besonders schwierigen Tage“.

 

Ich kam von diesem Termin nach Hause und habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so schlecht und als Versagerin gefühlt, wie in diesem Moment. Ich hatte Angst, dass ich keine Kontrolle mehr über mein Leben habe und alles nur noch viel schlimmer gemacht habe. Dieser Druck der Krankenkasse, die Andeutung, dass ich nur krankgeschrieben bleiben dürfte, solange ich diese Pillen nehme und die Nachfragen von Freunden und Familie. Ich bekam Panikattacken, fühlte mich völlig entwertet... ich machte doch Fortschritte in der Therapie. Warum durfte ich diese Zeit für meinen Genesungsprozess nicht haben?

 

Nach langem hin und her überlegen, habe ich mich dagegen entschieden, die mir verschriebenen Tabletten zu nehmen. Ich hatte Angst vor einer Entfremdung von mir selbst und war nicht davon überzeugt, dass Tabletten zur Lösung meiner Probleme oder beim Verarbeiten und Akzeptieren der Dinge beitragen sollten.

 

Ich habe jedoch vorgegeben, die Tabletten zu nehmen, um meine Krankschreibung nicht zu riskieren, und alle waren zufrieden: die Krankenkasse, der Psychiater, die Psychotherapeutin.

 

Am Anfang meiner langen Krankschreibung überkam eine noch nie dagewesene Müdigkeit und das Bedürfnis nach gaaanz gaaanz viel Ruhe. Obwohl ich nichts einnahm, ging es mir nach einigen Wochen Ruhe und Therapie immer besser.

 

Zwischendurch (ca. ab der 9. Woche der Krankschreibung) erhielt mein Psychiater von meiner Krankenkasse immer wieder Anschreiben mit Nachfragen über meinen Therapieverlauf in der auch die Frage inkludiert war, ob eine Behandlung mit Psychopharmaka erfolgt. Mein Psychiater sagte mir, dass sei eine ganz nochmale Prozedur. Die Kasse wollte sichergehen, dass ich meiner sogenannten Mitwirkungspflicht nachkomme. Denn es ist gesetzlich festgelegt, dass man „sich auf Verlangen der Krankenkasse ärztlichen und psychologischen Behandlungsmaßnahmen zu unterziehen (§ 62) bzw. sich einer Heilbehandlung zu unterziehen hat, wenn eine Verbesserung des Gesundheitszustandes, bzw. die Verhinderung einer Verschlechterung dadurch zu erwarten ist (§ 63).“ und dazu zählen auch die Tabletten.

 

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Wenn man das nicht tut, ist die Krankenkasse berechtigt, Leistungen wie das Krankengeld zu verweigern, sagte er. Das war dann wohl das, was mir diese Mitarbeiterin auch schon angedroht hatte, sollte ich nicht Willens sein das Zeugs zu schlucken.

 

Ich löste also brav meine Rezepte ein und nahm nichts davon.

 

Mithilfe meiner Therapeutin entwickelte ich einen festen Tagesablauf, das tat mir gut. Aufstehen, Yoga, Frühstück, Spazieren, viel Schlafen, mein Essen mit viel Liebe zubereiten, das alles half mir, mich zu orientieren, zu erden und dadurch erst einmal zu erkennen, welche Bedürfnisse ich überhaupt habe.

 

Heute bin ich sehr sehr froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und den vielleicht etwas längeren Weg gegangen bin um mich mit mir und meinem Leben auseinanderzusetzen. Wenn ich das alles nochmal reflektiere, bin ich wirklich schockiert, dass Psychopharmaka als "Allheilmittel" für Alle angepriesen wird. Es ist doch nicht jeder gleich!

 

Bei mir wurde übrigens nie eine neurologische oder generell eine körperliche Ursache für meine Depression nachgewiesen!

 

Liebe Grüße Andrea"

 

Zurück zu Dir, liebe Eva! Du schreibst außerdem: "Mein Psychiater sagte mir, dass eine Depression immer wieder weggeht, meistens im Zeitraum von einem Jahr. Mit Medikamenten würde ich diese Zeit besser durchstehen können."

 

Wie Du nun aus Andreas Geschichte weißt, ist das eines der häufigsten "Überzeugungsargumente", die Psychiater wählen, um Psychopharmaka an den Mann oder die Frau zu bringen.


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Die tieferliegende, eigentliche Ursache bleibt bestehen

 

Denn das eigentliche Problem, den ständigen Stress, das negative Selbstbild, ja die ganze Wurzel des Burnouts (nachzulesen im Artikel „Die wahre Ursache für Dein Burnout und wie Du sie beseitigst in 5 Schritten“), welche überhaupt erst für die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen z.B. sorgt, reguliert oder beseitigt das Medikament ja überhaupt nicht! Aber dazu komme ich gleich nochmal.

 

Wenn Du meinen Artikel „6 dreiste Tipps, wie Du besser durch den (stressigen) Arbeitsalltag kommst“ gelesen hast, ist Dir inzwischen bewusst, dass nicht nur Dein Arbeitgeber ein gesteigertes Interesse daran hat, dass Dein "Burnout-Problem" schnellstmöglich nicht mehr spürbar ist, sondern, dass wir in einer Zeit, in einem System leben, welches auf permanentes Wachstum ausgelegt ist, und "Ausfälle" von "Arbeitskraft" nicht gerne sieht. Vor allem nicht lange!

 

Schließlich soll alles, auch die Arbeitskräfte, funktionieren wie kleine Rädchen in einer großen Maschine, die immer schneller läuft und jedes Jahr noch mehr Gewinn abwirft!

 

Dass das Interesse von Wirtschaft und Krankenkasse – immerhin kostest Du die ja auch mehr Geld, je länger Du ausfällst – leider nicht immer das Interesse der Patienten ist, zeigt Andreas Geschichte (Du kennst sie und ihren Weg schon aus verschiedenen anderen Podcastfolgen und Artikeln, z.B. "Wie Du Deinen Traumjob findest!" und "Wie giftige Menschen dein Burnout beeinflussen und 3 Wege, wie Du mit ihnen umgehen kannst!").

 

Für den heutigen Artikel habe ich Andrea gebeten, ihre Erfahrung mit der Krankenkasse, den Ärzten und Medikamenten selbst mit Dir zu teilen:

 

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Wir widmen und zusammen Deiner Situation- in entspannter Atmosphäre, eben wie bei einem guten Gespräch unter Freunden!

 



Du und jeder, der schon länger diesen Blog oder meinen Podcast „Burnout – Von der Leichtigkeit des Seins“ hört, ist sich – genau wie Andrea damals – wahrscheinlich inzwischen bewusst, dass der wirklich hilfreiche und nachhaltige Weg aus dem Burnout lang ist und einiges an Mut, Geduld und vor allem Arbeit an sich selbst erfordert.

 

Wäre eine Depression immer etwas was, wie ein Schnupfen, halt mal da und dann wieder weg ist, würde ich dieser Aussage, dass „eine Depression immer wieder weg geht, meistens im Zeitraum von einem Jahr, und dass man diese Zeit besser durchstehen kann, wenn man sie nur fein nimmt“ zustimmen.

 

Die meisten Depressionen jedoch haben Ursachen, die in uns drinnen liegen und nicht – wie ein Schnupfen – durch Viren und Bakterien von außen in unser System eindringen, und deshalb halt mal so kommen und gehen.

 

Und sie werden sich wieder und wieder melden, bis diese Ursachen gesehen, gehört, und bearbeitet sind. Sie verschwinden oder regeln sich nicht von selbst, sie wollen wirklich ad-akta gelegt, und nicht einfach nur unterdrückt und weggeschoben werden.

 

Aber warum glauben dann so viele, dass Psychopharmaka DAS Allheilmittel schlechthin sind?!

 

Es gibt immer bessere, einfachere oder schlechtere Zeiten im Leben.

 

Die schlechten Zeiten sind oft nur der Tropfen, der das schon vorhandene, volle Depressionsfass nun zum Überlaufen bringt. Zum Beispiel wenn ein Umzug bevorsteht und wir ewig nach Wohnungen suchen oder ein Familienmitglied plötzlich pflegebedürftig wird. Die meisten dieser Momente im Leben, die das Fass zum Überlaufen bringen, sodass Betroffene sich Hilfe suchen, dauern ja aber nicht ewig.

 

In diesem einen Jahr, indem alles medikamentös unterdrückt wurde, löst sich diese Situation, die dieses Fass zum Überlaufen brachte, meist auf.

 

Das Überlaufen des ohnehin vollen Fasses stoppt also erst einmal, wenn der Umzug erledigt oder ein guter Pflegedienst für die Oma gefunden ist.

 

Das volle Fass aber, ist ja trotzdem immer noch da. Es verschwindet lediglich wieder ins Unterbewusstsein, weil es ja jetzt nicht mehr überläuft und im Alltag weniger stört.

 

Es kann aber jederzeit wieder getriggert werden kann, wenn die nächste schwierige Lebensphase ansteht und ein kleiner Tropfen alles wieder zum Überlaufen bringt. Und spätestens dann steht erneut die Frage nach den Psychopharmaka im Raum.

 

Genau genommen ist die Depression also nach einem Jahr nicht "einfach wieder weg", sie hat sich nur dahin wieder zurückgezogen, wo sie die ganze Zeit war: ins Unterbewusstsein.

 

Psychopharmaka können helfen und sind manchmal dringend notwendig, wie die Geschichte von Karla zeigt.

 

Oftmals werden sie jedoch genutzt, um Müdigkeit oder Unruhe, welche eigentlich einen Sinn haben, nämlich Dir Deine natürlichen Grenzen und Bedürfnisse aufzuzeigen, und die deshalb niemals ignoriert werden sollten, zu übertünchen, damit ein fixer Erfolg erzielt und die Patienten schnell wieder "nützlich fürs System" gemacht werden können.

 

Ungeachtet der nachhaltigen Schäden, die dadurch entstehen.

 

Dein Burnout oder Deine Depression sind da, weil Du in den letzten Jahren so gelebt und gearbeitet hast, wie Du eben gelebt und gearbeitet hast.

 

Kein Burnout dieser Welt wird sich jemals dadurch auflösen lassen, indem Du Medikamente nimmst, die einfach dafür sorgen, dass Du noch ein bisschen länger weitermachen kannst mit dem, was Dich ins Burnout oder in die Depression geführt hat.

 

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Laut der Deutschen Stelle für Suchtfragen sind schätzungsweise 1,4 - 1,5 Mio. Menschen sind derzeit abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial. Davon sind 1,1 - 1,2 Mio. Menschen abhängig von Benzodiazepinen – dem Medikament, was Andreas Psychiater ihr für „die schweren Tage für zwischendurch“ aufgeschrieben hatte.

 

Weitere 300.000 - 400.000 Menschen sind abhängig von anderen Arzneimitteln.

 

Mehr dazu findest Du auf der Webseite der DHS. Manche dieser Präparate sind chemisch betrachtet nicht weit entfernt von Kokain oder ähnlichen Substanzen. Es ist wenig verwunderlich, dass genau diese Medikamente auch von Dealern auf der Straße für gutes Geld verkauft werden.

 

Und, ja! Es sind die gleichen Dealer, die auch Marihuana, Kokain, Crack und was sonst noch alles verkaufen.

Traurig ist, dass all diese Substanzen, die Du beim Dealer an der Ecke Deiner Wahl kaufen kannst, Psychopharmaka eingeschlossen, für ihre Kunden das Gleiche bewirken: ein besseres Gefühl, Angstreduktion, Beruhigung, mehr Leistungsfähigkeit, einen tieferen Schlaf, mehr Selbstvertrauen oder auch die Fähigkeit, sich weiter mit Ach und Krach durch einen belastenden Alltag zu schleppen, den es "auszuhalten" gilt.

 

Ich würde sagen, es ist also am Ende wie bei jeder anderen Droge auch: Durch den Einsatz von Psychopharmaka haben viele Menschen das Gefühl, die Depression hätte sich innerhalb eines Jahres gebessert. Ob das wirklich so ist, und die Ursache nachhaltig aufgelöst wurde, wird die Zeit zeigen.

 

Übrigens: So bunt und vielfältig, wie die Symptome eines Burnouts oder auch einer Depression sein können, so bunt und vielfältig sind auch die eingesetzten Medikamente.

 

Manche Menschen reagieren eher mit Schmerzen und Überlastungssymptomen bestimmter Körperteile oder Organe auf ihre zehrende Lebenssituation. Aber auch hier gilt alles, was ich in den letzten Minuten beschrieben habe: auch Schmerzmittel oder Medikamente, die z. B. die Produktion der Magensäure ausbremsen sollen, werden viel zu schnell und leichtfertig als "die Lösung" verschrieben und angepriesen.

 

Symptome, egal welcher Art, die nicht aufgelöst, aber mit Medikamenten "stummgeschaltet" werden, werden in der Regel nach einer kurzfristigen Besserung noch schlimmer - langfristig drohen ernsthafte Schäden.

 

Mit dem Wunsch nach einer schnellen Heilung, auf dem meist die Entscheidung für die Einnahme von Psychopharmaka fußt, selbst wenn sie nicht zwingend nötig wäre, ist es also ein bisschen wie mit der Suche nach dem inneren Frieden in der folgenden, kleinen Anekdote:

 

Ein junger Mann suchte einen alten Weisen auf. "Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?"

 

"Vielleicht zehn Jahre.", entgegnete der Alte.

 

"Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?", fragte der Schüler. "In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern.", erwiderte der Meister.

 

"Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen.", beteuerte der junge Mann. "Dann", erwiderte der Weise, "kann es bis zu vierzig Jahre dauern."

 

Die Folge sind also meist eine kurze Besserung, weil die Pillen oder Spritzen die Symptome verschleiern, dicht gefolgt von einer Erhöhung der Dosis – Dein Körper möchte schließlich gehört werden, also schraubt er die Schmerzen hoch, je höher Du die Dosis schraubst – und im schlimmsten Fall kommt es dadurch zu irreparablen Schäden und einer Dauermedikation, weil nur der Schmerz, jedoch nicht die eigentliche Belastung ausgemerzt wurde.

 

MERKE: Kein Burnout dieser Welt wird sich jemals durch Medikamente auflösen lassen, die einfach dafür sorgen, dass Du noch ein bisschen länger weitermachen kann mit dem, was Dich ins Burnout oder in die Depression geführt hat.

 

Doch die wichtigste Info kommt zum Schluss:

 

Im schlimmsten Fall verhindern Medikamente Deine Heilung, weil Du Deine Beschwerden – und damit auch Deine Erfolge auf dem Weg aus dem Burnout – nicht mehr wahrnehmen kannst. Du weißt ja nicht, ob die Urspungssymtome besser werden oder nicht, da Du sie ja nicht mehr spürst.

 

Sie trüben so Dein Selbstvertrauen in Dein Bauch- und Körpergefühl. Und sie können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Du entweder süchtig wirst, weil Du Angst hast, ohne sie wieder in die „alten Probleme“ zurückzufallen, oder Panik bekommst, wenn es ans Absetzen geht, weil Du nicht weißt, ob es die Medikamente sind, die Dich in der Spur halten, oder die intensive, erfolgreiche Arbeit an Dir selber.

 

Medikamente bei Burnout vermitteln leicht den Eindruck das Problem käme von außen, und es könnte von außen gelöst werden. Im Burnout-Kontext führt die Einnahme viel zu oft dazu, dass Betroffene ihre Kräfte und Widerstandsfähigkeit überschätzen, viel zu früh wieder gesundgeschrieben werden, und einige Zeit später noch größere Probleme haben.

 

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Mein nachfolgender Artikel , die Fortzsetzung dieses Artikels also, der in ca. zwei Wochen erscheint, wird an dieses Thema anknüpfen! Dort werde ich für Dich die ganze Angelegenheit aus einem anderen Blickwinkel erläutern, nämlich dem, aus dem wir bei Burnout Coaching Berlin mit Burnout und Depression arbeiten.

 

Dort erfährst Du von mir auch, wie Du herausfindest, ob und wann Psychopharmaka vielleicht auch für Dich das Richtige sind oder nicht, was wirklich hinter Depressionen und Burnout steckt, und was die Alternativen sind, solltest Du Dich gegen eine Behandlung mit Medikamenten entscheiden.

 

Wenn Dir mein Burnout Mini Blog oder mein Podcast gefällt und Du ihn als hilfreich empfindest, unterstütze mich jetzt, indem Du ihn an andere weiterempfiehlst, von denen Du weißt, dass sie, genau wie Du, von den Burnout Coaching Berlin-Inhalten profitieren würden.

 

 

Ich danke Dir fürs Teilen und Lesen!

 

Was sind Deine Erfahrungen mit Burnout, Depressionen und Medikamenten? Hinterlass mir gerne einen Kommentar weiter unten auf dieser Seite! :-)

 

Bis zum nächsten Mal im zweiten Teil,

 

Deine Suzy.

 

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Podcast "Burnout - Von der Leichtigkeit des Seins" .

Staffel 5 Folge 7: Burnout, Depressionen und Medikamente I:



 

Ich bin Suzy - Ayurveda Therapeutin und Burnout Coach bei Burnout Coaching Berlin.

 

In meinem Mini - Blog und in meinem Podcast "Burnout - Von der Leichtigkeit des Seins" erfährst Du alles darüber, wie Du Deinen individuellen Weg aus dem Burnout findest.



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Podcast. Suzy hat sich den "Neustart im Kopf" auf die Fahnen geschrieben. Erfrischend, humorvoll und unschlagbar ehrlich ist dieser Podcast ein Muss - nicht nur für alle Weltenbummler und Betroffenen!

 

Einfach mal "down to earth". Mit Suzy.

 

Unter anderem bei:

 

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